Das ist ja so modern
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fällt aber zwischen all dem Moder leider nicht sonderlich auf.
Man könnte den Wunsch des lyrischen Ich's sowohl auf einen Partner, Gott, als auch auf es selbst beziehen. Das lyr. Ich träumt sein besseres Selbst und überträgt dieses imaginäre Abbild nach aussen hin.
Schon allein die Möglichkeit von Hoffnung auf eine Veränderung zum Besseren reicht ihm um zu übeleben. Vielleicht zu seinem Nachteil, denn dann könnte er als Konsequenz immer weiter träumen ohne eine Notwendigkeit zu sehen, sich zu bessern.
Anmerkung: Man könnte theoretisch Strophe 1 weglassen. dann wäre es aber allzu beliebig, nur ein Hoffnungsgedicht.
Ich sehe es mal als einen Gang der Kuh, auf neues, dünnes Eis, obwohl, nein, es ist metrisch, lediglich die Zeilenlängen unterscheiden sich aber das passt eher zur Erkenntnis des lyr. Ich's als dass es stört.