Mein erstes Herbst Gedicht
Ich bin ein Blatt - verwelkt und grau,
mit etwas Naß vom Morgentau,
auf meine schiefen dürren Adern,
doch komm ich deshalb nicht ins Hadern.
Der Sommer ist fast ganz vertrieben
und Ich? Bin kaum noch unbeschrieben.
Manch Lyrik-Tölpel, Vers-Vermenger,
machte den Tag ein wenig länger...
...und schrieb manch Quargel oder Mist,
weil das nicht anders möglich ist.
Da reimt sich mühsam manche Zeile
und führt zu Leser-Langeweile.
Nun bläst ein frischer Morgenwind,
ich fall vom Baum nicht sehr geschwind.
Ich drehe mich - drauf könnt ihr wetten,
in eleganten Pirouetten.
Im Herbst liegen die Covid-Toten,
unter den Blättern - gelb und Roten.
So ende ich nicht vor sehr lange,
auf einer morschen Leichenwange.
So schliess ich hier auch meine Story
und sag: Hey Leser don't you worry,
nach Ix-Jahrzehnten Dichter-Mist,
kommt Herbstlyrik die lesbar ist.