Hallo Hannes,
ich denke, dass du hier gar nichts erklären musst.
Dem Leser ist es letztlich gleichgültig was du gemeint hast, er wird vermutlich kopfschüttelnd weiterblättern. Wenn ich hier deinen Text hinterfrage, dann nur deshalb, damit du eventuell darüber nachdenken kannst, warum ein Leser deine Intention nicht nachvollziehen konnte.
Übrigens kann ich auch mit deiner Erläuterung keine "Scheinwelten" in dem Text erkennen, nur ein "getriebenes LI", das sich in sexuellen Verirrungen verstrickt zu haben scheint. Dies auf das Millieu zu schieben ist eine Möglichkeit, für mich aber eine, die nicht stichhaltig sein muss, denn Müßiggang, gepaart mit sexueller Freizügigkeit hat es schon immer gegeben.
Konstruktive Vorschläge, spare ich mir bei der hier anscheindend vorherrschenden lyrischen Dissonanz.
LG
Perry