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Schön, dass es dieses Mal wenigstens aufgefallen ist. Ich dachte schon, man kann hier herinnen alles machen, was man will.

Aber ... NEIN, ich kann das NICHT besser! Mach das erstmal nach.



Aber ... NEIN, ich kann das NICHT besser! Mach das erstmal nach.




Wie eine Blume unter den Disteln, so bist du unter den Mädchen. Ich springe über Berge und hüpfe über Hügel und bin dir Apfel- unter Waldbäumen. Denn du machst mich verrückt, meine Schwester, meine Braut, mit einem einzigen Blick deiner Augen. Und so berausche ich mich an der Liebe. Leg mich wie ein Siegel auf Dein Herz, wie ein Siegel auf Deinen Arm! Denn stark wie der Tod ist die Liebe. Dein Geliebter singt dir zu: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! Schau doch, der Winter ist vorüber, der Regen ist vorbei. Die Blüten erscheinen im Land, ... Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!
Aber ich will die Liebe nicht stören, ich will sie nicht aufschrecken, bis sie selbst es will.
So viel zur VHS, es sei denn da gibt es einen Fortgeschrittenenkurs.
Aber ich will die Liebe nicht stören, ich will sie nicht aufschrecken, bis sie selbst es will.
So viel zur VHS, es sei denn da gibt es einen Fortgeschrittenenkurs.


Glaubst du mir etwa nicht? Forderst du allen Ernstes Liebesbeweise? Ich bin empört!
He, Admin Arno, kannst du dieser Admin bitte untersagen, mein herrliches Gedicht vollzuspammen!


He, Admin Arno, kannst du dieser Admin bitte untersagen, mein herrliches Gedicht vollzuspammen!



#8
von Richard III •
| 868 Beiträge | 871 Punkte
Pulcinell
in Liebe und Leidenschaft 14.07.2005 14:27von Richard III •

Lieber Muh,
trotz der Reime, oder vielleicht gerade deshalb, wissen deine Zeilen zu gefallen:
Der "Pulcinell" ist der Narr, der Hanswurst, der Spaßmacher, der sowohl junge Mädchen, als auch verheiratete Damen umzirzt und in seiner Narretei entflammen lässt. Er ist zwar der Minnesänger, aber auch der Spötter, der keine Ernsthaftigkeit kennt, der sich selbst, die Menschen und die Welt eigentlich verachtet. Und aufgrund dieser Verachtung kann er auch nur für kurze Zeit Liebe empfinden.
Er ist Lebenskünstler, Reisender, er ist von Unruhe geprägt und er ist Lenker, Erschaffer und Zerstörer zugleich - bewundernswert und deshalb begehrt.
Deine Worte sind die Worte des Pulcinell und du hast sie gut gewählt und "der Reim" unterstützt den Spott nur wunderbar.
Liebe Grüße
Richard
trotz der Reime, oder vielleicht gerade deshalb, wissen deine Zeilen zu gefallen:
Der "Pulcinell" ist der Narr, der Hanswurst, der Spaßmacher, der sowohl junge Mädchen, als auch verheiratete Damen umzirzt und in seiner Narretei entflammen lässt. Er ist zwar der Minnesänger, aber auch der Spötter, der keine Ernsthaftigkeit kennt, der sich selbst, die Menschen und die Welt eigentlich verachtet. Und aufgrund dieser Verachtung kann er auch nur für kurze Zeit Liebe empfinden.
Er ist Lebenskünstler, Reisender, er ist von Unruhe geprägt und er ist Lenker, Erschaffer und Zerstörer zugleich - bewundernswert und deshalb begehrt.
Deine Worte sind die Worte des Pulcinell und du hast sie gut gewählt und "der Reim" unterstützt den Spott nur wunderbar.
Liebe Grüße
Richard

Vielen Dank, Majestät. Gut, dass dir die Grobheit der Aussage und die damit korrespondierende Form aufgefallen ist. In der Folge hast du das sehr genau analysiert und verstanden. Ob du mit dem Spott allerdings auf der richtigen Fährte bist, weiß ich nicht. Zum einen – und das darf nicht vergessen werden – trägt Pulcinell eine Maske, zum anderen wollte ich in der letzten Strophe durchaus so etwas wie Erkenntnis durchblicken lassen.
Dem angesprochenen jungen Mädchen oder der verheirateten Dame muss es wohl wie Hohn und Spott vorkommen aber warum beichtet er es ihr überhaupt? Ist er so grausam? Ich glaube nicht. Aber vermutlich traf ich nicht den richtigen Ton. Schade.
Dem angesprochenen jungen Mädchen oder der verheirateten Dame muss es wohl wie Hohn und Spott vorkommen aber warum beichtet er es ihr überhaupt? Ist er so grausam? Ich glaube nicht. Aber vermutlich traf ich nicht den richtigen Ton. Schade.
#10
von Arno Boldt •
| 2.760 Beiträge | 2760 Punkte
Pulcinell
in Liebe und Leidenschaft 15.07.2005 11:16von Arno Boldt •

Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Liebster unter allen andren Männern! In seinem Schatten möchte ich ausruhen und seine Früchte genießen. - Bibel -
wenn das nicht toll ist!
es ist ein herrliches gedicht. (und ich bin selten so euphorisch.
) die wehmut in der letzten, die leise mitschwingt, hats mir angetan.
beste grüße.
btw: admininnen haben hausrecht oder einfach: narrenfreiheit.

wenn das nicht toll ist!

es ist ein herrliches gedicht. (und ich bin selten so euphorisch.

beste grüße.
btw: admininnen haben hausrecht oder einfach: narrenfreiheit.


#12
von Velazquez •
| 315 Beiträge | 315 Punkte
Pulcinell
in Liebe und Leidenschaft 25.07.2005 13:18von Velazquez •

hi muh,
Ok, die Reime sind klischeebeladen. Doch bedienen sie die Sehnsüchte, entsprechend der Tiefe des Empfindens des lyr. Ich – genauso oberflächlich.
Meines Erachtens passt das wunderbar; ein bisschen ’Herz-Schmerz’ und man liegt dem Pulcinell zu Füssen, der selber nicht tiefer empfinden mag als diese Klischees…
Mir gefällt das Thema,
birgt’s doch auch eine gewisse Tragik,
Vel
Ok, die Reime sind klischeebeladen. Doch bedienen sie die Sehnsüchte, entsprechend der Tiefe des Empfindens des lyr. Ich – genauso oberflächlich.
Meines Erachtens passt das wunderbar; ein bisschen ’Herz-Schmerz’ und man liegt dem Pulcinell zu Füssen, der selber nicht tiefer empfinden mag als diese Klischees…
Mir gefällt das Thema,
birgt’s doch auch eine gewisse Tragik,
Vel

Danke. Mir war nur wichtig, klarzustellen, dass die Reime selbstverständlich beabsichtigt sind. Und für jene, die es noch nicht wussten: Ich liebe diesen Herz-Schmerz- und auch den Liebe-Triebe-Reim. Ich liebe beide so sehr, dass es meine häufigsten Reimpaare sind (schätze ich). 

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