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#1
von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Männliche Sichtweise eines Liebesaktes
in Arbeitshügel 05.11.2007 13:13von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Liebe Tümpler
Ich würde Euch gerne um Hilfe bitten. Für meinen Roman bräuchte ich die männliche Sichtweise eines Liebesaktes. Das klingt relativ einfach, ist aber - für mich als Frau - nicht wirklich leicht zu verfassen, da ich - logischerweise - "nur" aus der Sicht einer Frau schreiben kann, bzw. das widergeben, was ich als vage Erinnerung gespeichert habe.
Wenn also jemand Lust (!) verspürt, mir die männliche Sichtweise mitzuteilen, wäre ich sehr dankbar. Ich denke da an Vergleiche, Empfindungen, Wünsche, Gefühle, körperliche Reaktionen etc. .... kann ruhig auch deftig sein, aber bitte nicht pornomässig oder verkitscht.
Meine E-Mail Adresse steht im Profil, wenn jemand lieber über Mail was mitteilen möchte. Ich werde mit den Infos natürlich nicht hausieren gehen und als "Belohnung" kann ich nur eine Danksagung versprechen (natürlich ohne spez. Hinweis, womit mir derjenige geholfen hat
), sollte der Roman gedruckt werden.
Ich danke schon mal im voraus denjenigen, die sich trauen.
Merci.
Margot
Ich würde Euch gerne um Hilfe bitten. Für meinen Roman bräuchte ich die männliche Sichtweise eines Liebesaktes. Das klingt relativ einfach, ist aber - für mich als Frau - nicht wirklich leicht zu verfassen, da ich - logischerweise - "nur" aus der Sicht einer Frau schreiben kann, bzw. das widergeben, was ich als vage Erinnerung gespeichert habe.
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Wenn also jemand Lust (!) verspürt, mir die männliche Sichtweise mitzuteilen, wäre ich sehr dankbar. Ich denke da an Vergleiche, Empfindungen, Wünsche, Gefühle, körperliche Reaktionen etc. .... kann ruhig auch deftig sein, aber bitte nicht pornomässig oder verkitscht.
Meine E-Mail Adresse steht im Profil, wenn jemand lieber über Mail was mitteilen möchte. Ich werde mit den Infos natürlich nicht hausieren gehen und als "Belohnung" kann ich nur eine Danksagung versprechen (natürlich ohne spez. Hinweis, womit mir derjenige geholfen hat
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Ich danke schon mal im voraus denjenigen, die sich trauen.
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Margot
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Können Männer so was denn überhaupt?
(Nicht, dass ich voreingenommen wäre *lach*)
aber am liebsten würd' ich ja wissen, ob dazu Jemand in der Lage ist, wer das ist, was der schreibt *smile*
Das ist wohl ne große Herausforderung, solange das ne Authentizität haben soll...
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(Nicht, dass ich voreingenommen wäre *lach*)
aber am liebsten würd' ich ja wissen, ob dazu Jemand in der Lage ist, wer das ist, was der schreibt *smile*
Das ist wohl ne große Herausforderung, solange das ne Authentizität haben soll...
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#5
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Männliche Sichtweise eines Liebesaktes
in Arbeitshügel 05.11.2007 14:44von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Hi Marge,
interessante Frage. Es gibt doch so viele entsprechende Schilderungen männlicher Literaten von Hemmingway bis Murakami, die das gerne und oft schildern.
Die erste Information, die mir wichtig erscheint, aber Dir wahrscheinlich erstmal nicht weiterhilft, ist, dass es meiner Erfahrung nach nicht DAS Empfinden eines Mannes beim Geschlechtsakt gibt. Der Geschlechtsakt kann für ihn extrem unterschiedlich sein, abhängig davon wie verliebt man ist, wie sehr man auf die Frau körperlich abfährt, wie sehr die Chemie stimmt oder nicht stimmt, wie temperamentvoll oder schüchtern die Frau ist oder der Mann, ob man sie kennt oder nicht kennt, wie sensibel der Mann ist, und wie offen und ehrlich die Frau und der Mann zeigen, was ihnen gefällt, wie erfahren oder abgeklärt beide sind, wie gut man sich kennt.
Da kann das Empfinden von einem Freundschaftsdienst mit krampfhaftem Heraufbeschwören sexueller Fantasien zwecks Aufbau einer Erektion und erwürgter Ejakulation bis hin zu kopfloser Extase alles passieren. Es gibt Onanie zu zweit und harmonische Innigkeit.
Was darf's denn sein?
Schöne Grüße,
GW
interessante Frage. Es gibt doch so viele entsprechende Schilderungen männlicher Literaten von Hemmingway bis Murakami, die das gerne und oft schildern.
Die erste Information, die mir wichtig erscheint, aber Dir wahrscheinlich erstmal nicht weiterhilft, ist, dass es meiner Erfahrung nach nicht DAS Empfinden eines Mannes beim Geschlechtsakt gibt. Der Geschlechtsakt kann für ihn extrem unterschiedlich sein, abhängig davon wie verliebt man ist, wie sehr man auf die Frau körperlich abfährt, wie sehr die Chemie stimmt oder nicht stimmt, wie temperamentvoll oder schüchtern die Frau ist oder der Mann, ob man sie kennt oder nicht kennt, wie sensibel der Mann ist, und wie offen und ehrlich die Frau und der Mann zeigen, was ihnen gefällt, wie erfahren oder abgeklärt beide sind, wie gut man sich kennt.
Da kann das Empfinden von einem Freundschaftsdienst mit krampfhaftem Heraufbeschwören sexueller Fantasien zwecks Aufbau einer Erektion und erwürgter Ejakulation bis hin zu kopfloser Extase alles passieren. Es gibt Onanie zu zweit und harmonische Innigkeit.
Was darf's denn sein?
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Schöne Grüße,
GW
_____________________________________
#6
von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Männliche Sichtweise eines Liebesaktes
in Arbeitshügel 05.11.2007 15:08von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Zitat: |
GerateWohl schrieb am 05.11.2007 14:44 Uhr: Was darf's denn sein? |
Am Besten alles ... ich selektiere dann schon.
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Und ich glaube eben schon, dass es verschiedene Sichtweisen gibt, weil die - logischerweise anatomisch bedingt - Körper schon anders reagieren.
Natürlich kann ich das mit Empathie versuchen und mir was zusammenreimen ... aber es wäre doch toll, wenn ich mich auf Tatsachenberichte stützen könnte.
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Oder denkst Du, dass ein Mann das Gefühl schwanger zu sein genauso gut wiedergeben kann, wie eine Frau? Ich denke eben, da gibt es Unterschiede und die möchte ich kennen, bzw. nutzen.
Nachtrag:
Logo ... über Angaben aus der Literatur bin ich natürlich auch dankbar. Leider mag ich Hemmingway nicht, daher steht von dem nichts bei mir rum ... und den anderen kenne ich nicht mal.... Mist. Gib mir doch die Titel an, GW. Ich will ja nicht deren Gesamtwerk kaufen (müssen).
#7
von Joame Plebis •
| 3.690 Beiträge | 3826 Punkte
Männliche Sichtweise eines Liebesaktes
in Arbeitshügel 05.11.2007 19:51von Joame Plebis •
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#9
von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Männliche Sichtweise eines Liebesaktes
in Arbeitshügel 29.03.2008 11:17von Margot • Mitglied | 3.054 Beiträge | 3055 Punkte
Ich muss das jetzt nochmals kurz aufgreifen, da ich - GWs Rat folgend - 'die Geliebte' von Murakami gelesen habe.
Also ich fand das Buch überhaupt nicht erotisch, bzw. denke ich, wenn Männer das erotisch finden, dann habe ich deren Gefühlslage immer überschätzt.
Na ja, auch eine Erfahrung, die weiter hilft.
Also ich fand das Buch überhaupt nicht erotisch, bzw. denke ich, wenn Männer das erotisch finden, dann habe ich deren Gefühlslage immer überschätzt.
Na ja, auch eine Erfahrung, die weiter hilft.
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